Gedenkminuten und Kranzniederlegung zum Antikriegstag

Der DGB Kreisverband Verden legt am 1. September 2024 um 18:00 auf den Domfriedhof einen Kranz nieder an der Gedenkstele auf dem Gräberfeld „Zum Gedenken an die in der Stadt Verden/Aller gestorbenen Kinder der Zwangsarbeiter aus Osteuropa und die Kinder aus Belgien und den Niederlanden" und gedenkt dieser Kinder. Auch erinnert der DGB-Kreisverband aller Menschen, die auch jetzt noch täglich Opfer kriegerischer Auseinandersetzung werden. Gäste sind herzlich eingeladen.
Ablauf:
18:00 Uhr- Treffen am Friedhofseingang Bürgermeister-Münchmeyer-Straße
Gemeinsamer Gang zum Gräberfeld und Kranzniederlegung.
Es spricht: Boris Krahn, DGB-Kreisvorsitzender
Zum Gräberfeld:
Auf dem Domfriedhof in Verden wurden laut Angaben der Stadt insgesamt rund 200 Opfer beider Weltkriege bestattet. Sie haben ihre letzte Ruhe in zwei Grabfeldern und in einem Massengrab gefunden.
Am hinteren Ende des Friedhofs, getrennt durch eine Hecke, befindet sich auf der rechten Seite eine Ruhestätte für 53 überwiegend polnische, sowjetische und niederländische Zwangsarbeiter und Kinder. Sie liegen in Einzel- und Massengräbern. Nur 29 Grabsteine sind bis heute erhalten geblieben. An mehr als 50 Kinder, deren Mütter größtenteils Zwangsarbeiterinnen waren, erinnert eine Steinstele mit der Inschrift: „Zum Gedenken an die in der Stadt Verden/Aller gestorbenen Kinder der Zwangsarbeiter aus Osteuropa und die Kinder aus Belgien und den Niederlanden“.
Dort sind außerdem die Namen der identifizierten Kinder aufgelistet, deren Gräber heute nicht mehr existieren.
(Quelle: Stiftung Deutsch-polnische Aussöhnung).
https://www.polskiegroby.pl/cmentarz.php?jez=de&cmentarzok=635&landok=6