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Jüdisches Leben im Rotenburg des 20. Jahrhunderts


Seit 1803 wurde Rotenburg ein Zentrum der jüdischen Ansiedlung in der Region mit eigenen Strukturen. Die jüdische Gemeinde im Altkreis Rotenburg war von überregionaler Bedeutung für den norddeutschen Raum. Sie erlebte ihre Blütezeit zwischen 1810 und 1850.
Am Beispiel der über sieben Generationen in Rotenburg ansässigen Familie Cohn lassen sich die von Emanzipation bis zur Entrechtung reichenden Veränderungen nachverfolgen. Die Eigentümer eines Bekleidungsgeschäftes waren in das Leben der Stadt integriert und übten Ämter in bürgerlichen Vereinen aus. Mit dem Umzug der letzten Familienmitglieder nach Berlin und ihrer Deportation in der NS-Zeit endet diese Geschichte.
Ein bleibender Erinnerungsort ist das Kulturzentrum Cohn-Scheune.
Frau Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg ist Vorsitzende des Fördervereins "Cohn-Scheune" e.V. Jüdisches Museum und Kulturwerkstatt.
Veröffentlichungen zu Reformpädagogik, Widerstand und Exil